Brandschutzordnung

Wir erstellen mit Ihnen zusammen eine Brandschutzordnung f√ľr Ihren Betrieb

Brandschutzordnung

Wir erstellen mit Ihnen zusammen eine Brandschutzordnung f√ľr Ihren Betrieb

Eine Brandschutzordnung (BSO) nach DIN 14096 regelt das Verhalten von Personen im Brandfall und legt Ma√ünahmen fest, die bei der Brandverh√ľtung helfen. Sie besteht aus drei Teilen, n√§mlich aus Teil A, B und C. Je nach Anforderung oder Auflage eines Baugenehmigungsverfahrens kann die Brandschutzordnung um ein R√§umungskonzept erweitert werden. Inhalte einer Brandschutzordnungen orientieren sich immer an die jeweiligen Brandgefahren beziehungsweise an die unterschiedlichen Bedingungen im Geb√§ude. Daher muss sie stets auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Abschlie√üend muss das Dokument alle zwei Jahre von einer fachkundigen Person (z. B. Brandschutzbeauftragten) gepr√ľft werden.

Dank unserer 10-j√§hriger Erfahrung im Erstellen von Brandschutzordnungen k√∂nnen wir Ihnen schnell und zielgerichtet helfen, sodass umfassende Regeln f√ľr den Brandfall festgelegt werden k√∂nnen. Wir haben Brandschutzordnungen bereits f√ľr Bonn, K√∂ln, Leverkusen und Siegburg sowie f√ľr unterschiedliche Bereiche und Geb√§udeklasse erstellt. Dazu geh√∂ren Senioren- und Pflegeheime, Kindertagesst√§tten, Tages- und Gro√ütagespflege, Krankenh√§user, B√ľrokomplexe, Hochh√§user, Versammlungsst√§tten, Industriegeb√§ude und viele weitere Bereiche.

Die Abschnitte einer Brandschutzordnung im √úberblick

Teil A- Aushang

Der Teil A einer Brandschutzordnung richtet sich an alle Menschen und Personen, die sich im Gebäude aufhalten, also an Arbeitnehmer, Besucher, Bewohner und auch Handwerker, die sich nur kurzzeitig im Objekt aufhalten.
Klassisch wird Teil A als Aushang dargestellt (s. Bild) und umfasst √ľbliche Verhaltensregeln:
1. Ruhe bewahren
2. Brand melden (Notruf 112)
3. In Sicherheit bringen (Symbole beachten)
4. Löschversuche unternehmen (Symbole beachten)

Teil B & Teil C

Der Teil B richtet sich an alle Personen ohne besondere Brandschutzaufgaben, wohingegen sich Teil C an alle Personen mit besondere Brandschutzaufgaben richtet

Teil B einer Brandschutzordnung nach DIN 14096 richtet sich an alle Menschen und Personen ohne besondere Brandschutzaufgaben, die sich regelm√§√üig im Geb√§ude aufhalten, also an Arbeitnehmer. Der zweite Teil enth√§lt Regeln, die in verschiedenen Kapiteln erl√§utert werden. Die √ľbliche Gliederung einer Brandschutzordnung Teil B ist:
1. Brandverh√ľtung
2. Brand- und Rauchausbreitung
3. Flucht- und Rettungswege
4. Melde- und Löscheinrichtungen
5. Verhalten im Brandfall
6. Brandmeldung
7. Alarmsignale und Anweisungen
8. In Sicherheit bringen
9. Löschversuche unternehmen

Im dritten Abschnitt (Teil C) einer Brandschutzordnung richtet sich an alle Besch√§ftigte die besonderen Aufgaben im Brandschutz √ľbernehmen, wie zum Beispiel Brandschutzhelfer (LINK HOMEPAGE) oder Brandschutzbeauftragte (LINK HOMEPAGE). Teil C einer Brandschutzordnung regelt vorbeugende brandschutztechnische Ma√ünahmen und teilt den verantwortlichen Personen feste Aufgabe zu. Die √ľbliche Gliederung einer Brandschutzordnung Teil C ist:

1. Brandverh√ľtung
2. Meldung und Alarmierung
3. Sicherheitsma√ünahmen f√ľr Personen, Tiere, Umwelt und Sachwerte
4. Löschmaßnahmen
5. Vorbereitung f√ľr den Einsatz der Feuerwehr
6. Nachsorge

Eine Brandschutzordnung ist f√ľr viele Geb√§udearten verpflichtend

In der Landesbauordnung Nordrhein-Westfalen (BauO-NRW) ist eine Brandschutzordnung f√ľr bestimmte Geb√§udearten gefordert. Die Landesbauordnung unterscheidet in der Landesbauordnung selbst, zwischen geregelten und ungeregelten Sonderbauten.

Zu den geregelten Sonderbauten gehören unter anderem:
1. Hochhäuser
2. Versammlungsstätten
3. Schule, Kindertagesstätten

Zu den ungeregelten Sonderbauten gehören unter anderem:
4. Spielhallen > 150m²
5. Schank- und Speisegaststätten > 40 Gästeplätze

Abschlie√üend k√∂nnen Sie als Unternehmer*innen durch weitere gesetzliche Bestimmungen oder anderer Auflagen, dazu verpflichtet sein eine Brandschutzordnung zu erstellen. Unter anderem kann der Sachversicherer bei einem erh√∂hten Gefahrenpotenzial eine Dokumentation verlangen. Unabh√§ngig von gesetzlichen Auflagen, kann eine Brandschutzordnung, viele n√ľtzliche Leitplanken f√ľr den betrieblichen Alltag liefern.

Evakuierungskonzept und Räumungskonzept
In sensiblen Bereichen oder Betriebsstätten mit besonderen Anforderungen, kann die Brandschutzdienststelle bzw. zuständige Behörde neben einer Brandschutzordnung mit den Teilen A, B und C zusätzlich noch ein Evakuierungskonzept oder Räumungskonzept fordern. In der Praxis werden beide Begrifflichkeiten verwendet, wobei es per Definition einen feinen Unterschied gibt.
Evakuierung ist das organisierte Verlassen von Personen von einem gefährdeten in einen gesicherten Bereich (Schadensereignis).
R√§umung ist das unorganisierte rasche Verlassen des gef√§hrdeten Bereiches, ohne Vorbereitung und Durchf√ľhrung einer organisierten Evakuierung (Katastrophenfall).

Innerhalb eines R√§umungskonzeptes m√ľssen Handlungen, Abl√§ufe, Prozesse und Informationsfl√ľsse f√ľr den Fall einer R√§umung dargestellt werden. Bei Kindertagesst√§tten oder Alten- und Pflegeheimen, besteht aufgrund der Art und Nutzung der R√§umlichkeiten ein erh√∂hter Konzeptbedarf. Innerhalb des Konzeptes wird u.a. festgehalten, wer ist f√ľr die R√§umung der U3-Kinder in der KITA zust√§ndig oder wer rettet die bettl√§gerigen Bewohner aus dem Alten- und Pflegeheim mithilfe von Evakuierungsmatten. Diese und weitere Fragen werden bei einer Konzepterstellung er√∂rtert, beantwortet und niedergeschrieben.

FAQ - Brandschutzordnung nach DIN 14096

Die Auflage eine Brandschutzordnung nach DIN 14096 zu erstellen, kann durch die Bauordnungsbeh√∂rde, einer Brandschutzdienststelle, dem Sachversicherer oder durch die Erstellung eines Brandschutzkonzeptes entstehen. Wir sind der Auffassung, dass auch ohne Auflage eine Erstellung sowie eine Regelung ‚ÄěVerhalten im Brandfall‚Äú nur Vorteile bietet.

Eine Brandschutzordnung besteht aus drei Teilen und kann durch die Behörden um einen vierten Teil (Räumungskonzept) erweitert werden.

Teil A ‚Äď richtet sich an alle Menschen und Personen.
Teil B ‚Äď richtet sich an alle Menschen und Personen ohne besondere Brandschutzaufgaben.
Teil C ‚Äď richtet sich an alle Mitarbeiter*innen die eine besondere Aufgabe im Brandschutz / Unternehmen √ľbernehmen, wie zum Beispiel Brandschutz- oder Evakuierungshelfer.

Teil 4 РRäumungskonzept / Evakuierungskonzept (Auflage durch Behörden)

Ein R√§umungskonzept legt nochmal detaillierter fest, wer f√ľr welche Geb√§udebereiche und Aufgaben im Brandfall zust√§ndig ist.

Nutzen wir ein Beispiel, um einen Brandfall in einer Kindertagesstätte (Kita) zu skizzieren. Beachten Sie, dass es sich nur um ein Beispiel zur Veranschaulichung handelt.

Die Kita hat zwei Kindergruppen. Gruppe A und Gruppe B. Frau Kienow ist mit Frau M√ľller f√ľr Gruppe A zust√§ndig. Herr Kienow und Herr M√ľller sind f√ľr Gruppe B zust√§ndig.
Im Falle eines Brandes oder Brandalarm (schaltet direkt zur Feuerwehr) ist Frau und Herr Kienow daf√ľr zust√§ndig die jeweiligen Kinder aus Gruppe A sowie B zum Sammelplatz zu begleiten.

Frau M√ľller ist daf√ľr zust√§ndig das Anwesenheitsbuch, eine Telefonliste und den Erste-Hilfe Rucksack mitzunehmen. Herr M√ľller wiederum ist daf√ľr da, die Feuerwehr anzurufen, um die Situation zu schildern. Herr Kienow geht die R√§umlichkeiten ab, um festzustellen, dass sich kein Kind versteckt hat und alle die Kindertagesst√§tte verlassen haben. Sofern dann noch Zeit, k√∂nnen Herr M√ľller und Herr Kienow einen L√∂schversuch mittels Feuerl√∂scher unternehmen.

√úber eine Brandschutzordnung haben Sie die M√∂glichkeit ihren Mitarbeitenden einen schnell√ľberblick √ľber den organisatorischen vorbeugenden Brandschutz zu verschaffen. So bietet sich die Chance schnell und unkompliziert zu vermitteln, welche Melde- und L√∂scheinrichtungen es im Betrieb gibt. Des Weiteren k√∂nnen ihre Mitarbeitenden nachlesen, welche Regeln im Betrieb gelten. Zum Beispiel k√∂nnten eine Regeln sein, dass keine eigenen Elektro-Kleinger√§te (Kaffeemaschine oder Wasserkocher) mitgebracht und aufgestellt werden d√ľrfen oder in welchen Bereichen sich die Raucherzonen befinden, damit eine Brandgefahr minimiert wird.

Sobald sich die betrieblichen Gegebenheiten (z. B. Erweiterung der Brandmeldeanlage, Errichtung Lager f√ľr Gefahrstoffe usw. ) ver√§ndern oder das Gefahrenpotenzial (z. B. Einf√ľhrung eines drei-Schicht-Betriebes) sich erh√∂ht. Des Weiteren k√∂nnen Mitarbeiterfluktuation oder der Wechsel von Zust√§ndigkeiten eine √úberarbeitung nach sich ziehen. Sofern es sich keine Gegebenheiten √§ndern, ist die Aktualit√§t einer Brandschutzordnung alle zwei Jahre durch eine fachkundige Person zu √úberpr√ľfen und Bescheinigen zu lassen.

Kontakt

 

KS-Brandschutzservice
Huven 12
53804 Much

02245 91 56 502
info@ks-brandschutzservice.de

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